Wirtschaftlichkeitsprognose für PV*SOL® express

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgt nach der Kapitalwertmethode, d.h. die Barwerte der Kosten und der Erlöse werden bestimmt und verglichen. Positive Kapitalwerte bedeuten betriebswirtschaftlich positiv zu bewertende Investitionen.

Auf der Seite „Berechnungsgrundlage“ werden die PV-Peakleistung und der eingespeiste Strom der berechneten PV-Anlage automatisch übernommen.

Der Zeitraum der Gültigkeit der Einspeisevergütung nach dem EEG beträgt 20 volle Jahre plus das erste nicht vollständige Jahr. Die Eingabe des Datums der Inbetriebnahme hat also einen direkten Einfluss auf die Berechnung.

Falls Sie einen Vertrag zur Einspeisung nach dem EEG abschließen, können Sie den Tarif direkt über die Schaltfläche „Laden“ aus einer Datenbank laden. Die Tarifstaffelung des EEG nach der Anlagenleistung wird dabei automatisch berücksichtigt, da die Leistung der PV-Anlage bereits eingetragen ist.

Im Eingabefeld „Degradation“  können Sie die Leistungsminderung der Module im Laufe des Berechnungszeitraumes (20 Jahre) eingeben.

Degradation ist die Leistungsabnahme des Moduls durch Alterung. Hersteller geben i.d.R. eine Garantie von 80 Prozent der angegebenen Leistung nach 20 Jahren. Die tatsächliche Leistungsminderung beträgt jedoch bei guten Modulen weniger, z.B. 10 Prozent nach 25 Jahren.

Kostenbilanz

Die abschreibungsfähigen Investitionen sind die Gesamtkosten, die zum Bau der Anlage erforderlich sind und können als absoluter Betrag oder als spezifischer Betrag im Verhältnis zur Gesamtleistung angegeben werden.

Förderung und Betriebskosten können Sie jeweils als absoluten Betrag, als spezifischen Betrag im Verhältnis zur Gesamtleistung oder als Prozentsatz der Investitionen angeben.

Die Einspeisevergütung im ersten Jahr ist aus dem angegebenen Einspeisetarif und dem aus der Simulation bekannten Betrag bereits errechnet und ausgefüllt. Dieser Betrag kann nicht verändert werden.

Kredite

Hier werden für einen Kredit die folgenden Werte berücksichtigt:

Ergebnisse

Der Kapitalwert und die Stromgestehungskosten der Anlage können immer berechnet werden. Die Amortisationszeit und die Rendite beziehen sich auf das eingesetzte Eigenkapital. Wird die Investition teilweise fremdfinanziert, berechnet das Programm eine Mindestlaufzeit, nach der das eingesetzte Eigenkapital und der Barwert der Kreditzahlungen zurückgeflossen sind. Ist die Mindestlaufzeit größer als die Amortisationszeit, wird die Mindestlaufzeit angegeben.

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