Geschichte
Die Geschichte des Unternehmens Valentin Software ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt Berlin verbunden. In den 70-er Jahren studierte der junge Gerhard Valentin elektrische Energietechnik an der TU Berlin. In dieser Zeit wurde die Entwicklung von Solaranlagen in der damals geteilten Stadt stark gefördert.
Der junge Ingenieur erhielt die Gelegenheit, den Aufbau einer Solarwärmeanlage wissenschaftlich zu begleiten und eine Software dafür zu entwickeln. Auch wenn die damalige Programmiersprache Fortran heute keiner mehr kennt, war damit der Grundstein für das heute erfolgreiche Berliner Unternehmen gelegt, mit dessen Programmen Solaranlagen überall auf der Welt geplant werden.

1988 gründete Gerhard Valentin seine Ein-Mann-Firma und stand mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung kurze Zeit später vor seiner nächsten, unerwarteten Herausforderung: Der Berliner Senat musste die höchst umweltbelastenden Braunkohleheizanlagen im Osten auf moderne und umweltschonende Technik umstellen. Das Unternehmen Valentin Software bekam den Auftrag für die Konzeption und schrieb für das Bundesumweltministerium das lange nicht mehr genutzte Fortran-Programm für die gerade aufkommenden PCs um.
T*SOL® heißt das Programm ab 1993 und läuft bis heute auf jedem Windows Rechner. Es plant die Wärmeversorgung mit Solarthermie für Einfamilienhäuser und ganze Stadtviertel gleichermaßen. Seit 1998 ergänzt die Photovoltaik-Produktlinie PV*SOL® das Angebot und CO2PRA optimiert seit 1999 Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Heute hat das Unternehmen Valentin Software im Energieforum in Berlin-Friedrichshain sein Zuhause und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat eine Niederlassung in Kalifornien und vertreibt seine Softwareprodukte weltweit. Auch in Australien und Tibet nutzen Kunden das Know-how von Valentin Software. T*SOL® und PV*SOL® gibt es mittlerweile in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
Der junge Ingenieur von einst ist längst zum erfolgreichen Manager seines Unternehmens geworden: „Zum Programmieren komme ich heute zwar nicht mehr, dafür aber ist die Weiterentwicklung zukunftsweisender Technologien für mich eine Herzensangelegenheit.“


