
PV*SOL gridcon
Dynamisches Simulationsprogramm zur Auslegung und Ertragsberechnung von netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen

Das Konzept
PV*SOL gridcon ist ein Programm zur Auslegung und Simulation von Photovoltaik-Anlagen im netzparallelen Betrieb. Es erlaubt die Optimierung der gängigsten Systemkonfigurationen für eine effiziente Anlagenauslegung.
Das dynamische Simulationsprogramm ist für Ingenieure, Planer, Dachdecker sowie Installateure aus dem Bereich der Elektro- und Gebäudetechnik entwickelt worden.
Sie können aus einer Vielzahl von Modulen Ihre Anlage zusammenstellen. Bei der Bestimmung der Anlagengröße erhalten Sie Unterstützung durch eine automatische Belegung des Daches. Durch Überprüfung aller relevanten physikalischen Parameter wird Ihnen der richtige Wechselrichter und die Verschaltung des PV Feldes angezeigt.

Die Modul-Wechselrichterverschaltung
In einer komfortablen Kurzauslegung können nach dem Anlegen eines neuen Projektes die Verschaltungsmöglichkeiten eines Generatorfeldes mit ausgewählten Wechselrichtern in allen möglichen Kombinationen angezeigt werden. Die Verschaltungsmöglichkeiten sind durch die Angabe des Dimensionierungsfaktors geordnet und mit der Anzahl der in Reihe zu schaltenden Module pro String und Wechselrichtereingang angegeben.
Die Simulation
Die Berechnungen basieren auf stündlicher Bilanzierung. Der durch eine Jahressimulation ermittelte Ertrag der PV-Anlage beruht auf einem mathematischen Modell, das für jedes der in der Datenbank mitgelieferten PV-Module die exakte Nachbildung der Kennlinie ermöglicht. Damit sind auch die Erträge von Dünnschichtmodulen genau zu berechnen. Wenn in einer Photovoltaik-Anlage unterschiedliche Modultypen oder unterschiedlich ausgerichtete Module vorhanden sind, wird dies durch die Zusammenfassung von Modulgruppen zu Photovoltaik-Teilgeneratoren berücksichtigt.
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung
Hier können beliebig detailliert die Kosten für Module, Wechselrichter oder die Montage eingeben werden. Bei Krediten werden Disagio, Abschreibungen und Steuerzahlungen sowie der Monat der Inbetriebnahme einer Anlage berücksichtigt. Die unterschiedlichen Vergütungen des EEG für Anlagen bis 30 kW und darüber, die Staffelung für Anlagen auf Dächern, an Gebäudefassaden sowie für ebenerdige Anlagen sind bereits integriert und können bei Bedarf geändert werden. PV*SOL ermittelt neben dem Kapitalwert in Anlehnung an die VDI 2067 auch die Stromgestehungskosten und die Amortisationszeit.
Die Klimadaten
Für mindestens 150 Standorte in Deutschland und ca.500 Standorte in Europa werden die Klimadaten für Einstrahlung, Lufttemperatur und Windgeschwindigkeit in stündlicher Auflösung für den Zeitraum eines Jahres mitgeliefert.
Das integrierte Modul MeteoSyn liefert weitere 2000 weltweite Standorte und kann zusätzlich durch Eingabe von monatlichen Werten stündliche Werte generieren. Darüber hinaus ist es möglich, die TRY-Dateien des Deutschen Wetterdienstes einzulesen. Mit dem Schweizer Wettergenerator METEONORM können weltweite Klimadaten erzeugt werden und über eine Schnittstelle nach PV*SOL eingelesen werden.
Der Verschattungseditor
In PV*SOL kann für jeden Teilgenerator bei entsprechender Eingabe die mögliche Verschattung durch den Horizont sowie durch Häuser oder Bäume eingegeben werden.
Die Ergebnisse
Über Grafiken, einen ausführlichen Projektbericht mit Zeichnung zur Vorlage beim Kunden oder in einer Ergebnisübersicht können folgende Ergebnisse präsentiert werden:
- Prognostizierter spez. Jahresertrag
- Final Yield (Gesamtertragsfaktor)
- Performance Ratio
- Systemwirkungsgrad
- PV-Generator Wirkungsgrad
- Solare Deckungsrate
- Verlauf von Energien und anderer Größen
- Wirtschaftlichkeitsberechnung





