FAQ PV*SOL

Sind die Valentin Programme auch auf Mac Computern (Apple) oder Linux Systemen lauffähig?
Warum wird bei der Berechnung der Finanzierungskosten im ersten Jahr der Inbetriebnahme eine höhere Summe der Kreditzahlungen ausgeworfen als im Folgejahr?
Wieso weist die Software PV*SOL Expert eine Ertragsminderung durch Abschattung von 1-2% aus, auch wenn keine Verschattungsobjekte definiert worden sind?
Wie kann man feststellen, ob die aktuellste Moduldatenbank hinterlegt ist?
Die Stadt xx ist nicht bei Meteodaten enthalten?
Ich habe keine Degradation eingegeben. Trotzdem ändert sich die Einspeisevergütung in der Tabelle oder Grafik in jedem Jahr.
Frage: Ist die Anlagenleistung in PV*SOL begrenzt?
Ich habe 50 mal 100 W-Module, die Anlage hat aber nur 4,925 kWp Ist das ein Programmfehler?
Problemlösung bei Vista
Wie kann ich die Tabelle in der Wirtschaftlichkeitsberechnung ausdrucken?
Warum wird bei mir im Programm immer noch DM als Währungszeichen angegeben?
Wo finde ich den im Handbuch in Kapitel 5.1.5.3 beschriebenen Dialog Dachparameter?
Welche Klimadaten werden mit der Software mitgeliefert?
Nach Start der Simulation meldet das Programm, dass die erforderliche Datei wPDF200A.dll fehlt. Was kann ich tun?
Die Toleranzen der PV-Module können eingegeben werden. Warum wird beim Ergebnis keine Toleranz angegeben? Zu welchem Zweck können Toleranzen eingegeben werden, wenn diese im Ergebnis nicht berücksichtigt werden?
Es besteht die Möglichkeit DC-Leitungsverluste einzugeben. Schön wäre es, wenn es eine Funktion geben würde, welche auch AC-seitigen Verluste berücksichtigt (z.B. Kabellänge bis zum Zähler etc.) Ist solch eine Funktion in Zukunft vorgesehen?
Die Klimadaten sind Basisdaten für den Algorithmus in PV*SOL. Kann man sich diese Daten anschauen?
Beim Starten von PVSOL erscheint ein Pop-Up Fenster mit der Meldung "Es konnte keine Verbindung zum Server www.valentin.de aufgebaut werden." obwohl eine Verbindung zum Internet besteht. Selbiges gilt für die Funktion: Hilfe -> Internet Service -> Auf Updates überprüfen. Woran kann dies liegen bzw. welche Einstellung/Veränderungen müssen vorgenommen werden, damit das Update funktioniert?
Ich muss den gewünschten Einspeisetarif in jedem Projekt neu laden. Kann ich die Einstellung für neue Projekte an einer zentralen Stelle vornehmen?
Ist es möglich eine Schneedecke auf den Modulen zu berücksichtigen?
Gibt es ein Zusatzprogramm für die Bestimmung der Wirtschaftlichkeit nach der „internem Zinsfuß“ Methode?
Sind die Angaben jährliche Netz-Einspeisung, spezifischer Ertrag und CO2-Einsparung im Projektbericht bezogen auf das Jahr der Inbetriebnahme oder auf das erste vollständige Betriebsjahr gerechnet?
Kann die Software PV*SOL auch nachgeführte Systeme rechnen?
Kann die Software PV*SOL auch die Strahlungssituation der südlichen Hemisphäre berechnen?
Wie sind die Begriffe PV-Bruttofläche bzw. PV-Bezugsfläche definiert? Wieso unterscheiden sich die Werte teilweise?
Wie kann ich die Währungseinheit im Programm auf Euro umstellen?
Was ist ein Teilgenerator?
Bieten Sie auch aktuellere Klimadaten für Deutschland an?
Können mit PV*SOL auch Freiflächenanlagen simuliert werden?
Warum ist bei gleicher Anlagengröße der spezifische Jahresertrag bei amorphen Modulen besser als bei monokristallinen Modulen?
Welche Möglichkeiten und Einschränkungen bieten die Demoversionen Ihrer Programme?
Kann man mit Ihren PV Programmen auch die ungefähren Investitionskosten für eine PV Anlage berechnen?
Kann man die Dachansicht in PV*SOL auch ausdrucken?
Kann man in PV*SOL Expert 4.0 aufgeständerte Systeme (Flachdach oder Freiland) rechnen?
Können die Daten (Klimadaten, Komponentendatenbank, Projekte) von mehreren lokalen PV*SOL Installationen zentral verwaltet werden?
Wo gibt man bei der 3D Planung in PV*SOL Expert die Modul-Einbausituation dachparallel oder dachintegriert ein?
Seit 2009 wird in Deutschland der selbst genutzte PV Strom mit 25 Cent gefördert. Wie kann man dies in PV*SOL bzw. PV*SOL Expert berechnen?
Woher stammen die hinterlegten Daten zur Ermittlung der eingesparten Schadstoffemissionen (Angabe ‚Vermiedene CO2-Emissionen’ im Projektbericht)?
Die 3D Visualisierung meldet ein Tiefenpuffer Problem. Was bedeutet das?
Wie kann man aufgeständerte Module / Anlagen in PV*SOL Expert oder PV*SOL eingeben?
Welche Klimadaten werden mit der Software mitgeliefert?


Sind die Valentin Programme auch auf Mac Computern (Apple) oder Linux Systemen lauffähig?
Systemvoraussetzung für unsere Programme ist ein Windows System. Um unsere Programme auf Mac oder Linux laufen zu lassen, ist eine Zusatzsoftware wie z.B. VMWare oder VirtualPC notwendig.
Warum wird bei der Berechnung der Finanzierungskosten im ersten Jahr der Inbetriebnahme eine höhere Summe der Kreditzahlungen ausgeworfen als im Folgejahr?
Der Disagio wird in den Kreditzinsen des ersten Jahres berücksichtigt.
Wieso weist die Software PV*SOL Expert eine Ertragsminderung durch Abschattung von 1-2% aus, auch wenn keine Verschattungsobjekte definiert worden sind?
In der Software PV*SOL Expert 4.0 ist defaultmäßig ein Horizont von durchgängig 2° Höhenwinkel als Verschattungsobjekt eingetragen. Dies ist so gewählt worden, weil im Grunde alle Standorte auf der Welt und besonders bewohnte Gebiete nie einen völlig verschattungsfreien Horizont haben. Diese Einstellung führt zu einer geringen Ertragsminderung durch Horizontverschattung. Wenn Sie das Horizontobjekt löschen wollen, so wählen Sie bitte in der Terrainansicht die Menüpunkt ‚Horizont’ und löschen ihn durch Ändern der Höhenwinkelwerte von 2,00° auf 0. Alternativ gelangen Sie über die 3D Welt - weit weg zoomen – Klick mit der rechten Maustaste auf den Horizont (grauer Streifen) – Klick auf ‚Horizont bearbeiten’ in den Dialog zur Bearbeiten des Horizontes.
Wie kann man feststellen, ob die aktuellste Moduldatenbank hinterlegt ist?
Die Überprüfung auf mögliche Updates und aktuellere Datenbankinhalte erfolgt automatisiert, wenn Sie im Menü Optionen – Einstellungen, in der Lasche Update-Überprüfung die Option „automatisch 1x pro Tag beim Start von PV*SOL“ gewählt haben.

Sie können die Überprüfung auch jederzeit bei Bedarf auslösen, wenn Sie im selben Dialog die Schaltfläche „Jetzt prüfen …“ wählen. In beiden Fällen ist eine funktionierende Internetverbindung Voraussetzung.

Ist die Software und Ihre Datenbank aktuell, dann erhalten Sie die Rückmeldung: „Die installierte Version von PV*SOL und die Datenbank sind auf dem aktuellen Stand.“ Anderenfalls erscheint folgende Information: „Es ist eine Datenbank mit einer aktuelleren Version vorhanden.“ Dann können Sie durch klicken auf „Jetzt installieren…“ die Aktualisierung starten.
Die Stadt xx ist nicht bei Meteodaten enthalten?
1. Auf der Seite Klimadaten sind alle in den Programmen verfügbaren Klimadaten aufgelistet. Im Untermenü rechts gibt es weitere Möglichkeiten Klimadaten downzuloaden.

2. Auf der Seite Downloads können Klimadaten nachinstalliert werden.

Die Stadt xx ist immer noch nicht dabei?

3. Für 39 Euro für jeden Ort in Deutschland können Klimadaten über uns bezogen werden.
Ich habe keine Degradation eingegeben. Trotzdem ändert sich die Einspeisevergütung in der Tabelle oder Grafik in jedem Jahr.
Es wird nicht der Betrag der Einspeisevergütung, sondern der Barwert angezeigt. Das heißt, die Einspeisevergütung jedes Jahres wird mit dem Kapitalzins auf den Anfangszeitpunkt abgezinst. Falls Sie den Betrag der Einspeisevergütung unverzinst im zeitlichen Verlauf sehen wollen, wählen Sie in dem Dialog Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Seite Grafiken oder Tabellen „Zahlungsfolgen nicht verzinsen“. Diese Auswahl hat keinen Einfluss auf die Ergebnisse und die Grafiken im Projektbericht. Hier werden immer Barwerte dargestellt.
Frage: Ist die Anlagenleistung in PV*SOL begrenzt?
In PV*SOL ist die Anzahl der Module pro Teilgenerator auf 65535 begrenzt.

Damit kann man in der Kurzauslegung maximal eine Leistung vorgeben, die das 65535fache der Leistung des ausgewählten Modules ist.

Beispiel:

Das ausgewählte Modul hat nur 36W. Dann kann maximal eine gewünschte Anlagenleistung von 65535 x 36W = 2,3 MW angegeben werden.

Diese Begrenzung werden wir erst in einer der nächsten Versionen von PV*SOL und nicht in dem bevorstehenden PV*SOL 3.0 R3 ändern.
Ich habe 50 mal 100 W-Module, die Anlage hat aber nur 4,925 kWp Ist das ein Programmfehler?
Ihr Modul hat nicht 100 W sondern nur 98,5 W. Hier von den Herstellern angegebene Leistung ist oft aufgerundet. Die reale Nennleistung, mit der in PV*SOL gerechnet wird, ergibt sich aus MPP-Strom und MPP-Spannung bei STC- Bedingungen.
Problemlösung bei Vista
Für die Anzeige der Hilfe wird ein kostenloses Programm von Microsoft benötigt (Download).
Weitere Hinweise dazu gibt Heise.
Das Modul MeteoSyn läuft momentan leider nicht auf Windows Vista.
Wie kann ich die Tabelle in der Wirtschaftlichkeitsberechnung ausdrucken?
Direkt aus PV*SOL heraus gar nicht. Sie können die Tabelle aber in die Zwischenablage kopieren (Knopf Tabelle kopieren) und in Word oder Excel einfügen. Von dort können Sie dann ausdrucken.
Warum wird bei mir im Programm immer noch DM als Währungszeichen angegeben?
Weil bei Ihnen in der Windows-Systemsteuerung noch DM als Währungszeichen eingetragen ist. Sie können dies unter Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Ländereinstellungen auf der Lasche Währung ändern.

Bei Windows XP finden Sie die Einstellmöglichkeit unter Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Regions- und Sprachoptionen --> anpassen.
Wo finde ich den im Handbuch in Kapitel 5.1.5.3 beschriebenen Dialog Dachparameter?
Wenn Sie die Modulanzahl aus der Dachfläche bestimmen wollen, wählen Sie im Dialog "Technische Daten" die Option „Leistung aus Dachfläche bestimmen“. Daraufhin wird die Schaltfläche Dachparameter daneben aktiviert. Durch Klick auf die Schaltfläche gelangen sie in den beschriebenen Dialog.
Welche Klimadaten werden mit der Software mitgeliefert?
Alle unsere Programme enthalten den gleichen Bestand an Klimadaten. Die komplette Liste der mitgelieferten Klimastandorte können Sie auf der Seite www.valentin.de/index_de_page=weather einsehen.

Zusätzlich enthält die Software PV*SOL und T*SOL (Pro & Expert) das Klimageneratormodul MeteoSyn, mit dem weitere Klimadaten erzeugt werden können. In diesem Modul ist eine Datenbank von ca. 2000 Monatswerten vorbereitet, aus denen stündliche Klimawerte generiert werden können. Den Inhalt dieser Datenbank können Sie über die Seite www.valentin.de/downloads/docu/meteosynstandorte.pdf einsehen.
Nach Start der Simulation meldet das Programm, dass die erforderliche Datei wPDF200A.dll fehlt. Was kann ich tun?
Um den Projektbericht als PDF Dokument aus der Software heraus zu erzeugen, benötigen Sie eine wPDF200A.dll Datei. Dies ist eine Komponente des Microsoft Windows Systems. Sie scheint entweder nicht vorhanden zu sein, nicht an der richtigen Stelle oder aber Sie haben keine Leserechte an diesem Ort. Bitte kopieren Sie die Datei wPDF200A.dll über den folgenden Link http://solar-software.de/downloads/support/wPDF200A.dll nach C:/WINDOWS/system32/ oder C:/WINNT/system32/, je nachdem welches Windows System Sie haben.
Die Toleranzen der PV-Module können eingegeben werden. Warum wird beim Ergebnis keine Toleranz angegeben? Zu welchem Zweck können Toleranzen eingegeben werden, wenn diese im Ergebnis nicht berücksichtigt werden?
Zurzeit werden keine Toleranzen des Moduls bei den Simulationsrechnungen berücksichtigt. Dies ist für zukünftige Versionen, konkret die Version PV*SOL 4.0 vorbereitet.

Zur Berücksichtigung von Herstellertoleranzen in vorsortierten Teilgeneratoren: Falls die Nennleistung der Module von den Herstellerangaben abweicht, können Sie dies in dem Dialog Verluste berücksichtigen. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie die Module nach dem Strom vorsortiert haben.
Es besteht die Möglichkeit DC-Leitungsverluste einzugeben. Schön wäre es, wenn es eine Funktion geben würde, welche auch AC-seitigen Verluste berücksichtigt (z.B. Kabellänge bis zum Zähler etc.) Ist solch eine Funktion in Zukunft vorgesehen?
Ja, eine solche Funktion ist in PV*SOL 4.0 vorgesehen.
Die Klimadaten sind Basisdaten für den Algorithmus in PV*SOL. Kann man sich diese Daten anschauen?
Die Klimadaten sind in einer Datenbank hinterlegt. Diese Daten können sie einsehen. Bitte gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie im Menü „Ergebnisse“ den Menüpunkt „Energien– und Klimadaten“. Wählen Sie bitte die gewünschte Datenkategorie aus. In der Grafik ist die Skalierung wählbar. Gehen Sie im Menüpunkt „Achsen“ auf „X-Achse“ und wählen Sie das Zeitintervall und den Zeitraum (Anzeigeintervall). Die grafische Darstellung lässt sich auch als Tabelle anzeigen. Drücken Sie hierzu auf den Menüpunkt „Tabelle“. Die Tabelle ist exportierbar und kann z.B. in der Anwendung MS Excel weiter bearbeitet werden.
Beim Starten von PVSOL erscheint ein Pop-Up Fenster mit der Meldung "Es konnte keine Verbindung zum Server www.valentin.de aufgebaut werden." obwohl eine Verbindung zum Internet besteht. Selbiges gilt für die Funktion: Hilfe -> Internet Service -> Auf Updates überprüfen. Woran kann dies liegen bzw. welche Einstellung/Veränderungen müssen vorgenommen werden, damit das Update funktioniert?
Bei Ihnen klappt der automatische Abruf aus dem Programm PVSOL aufgrund Ihrer speziellen Interneteinstellungen nicht. Wir können Ihnen die aktuelle Modul- und Wechselrichterdatenbank für PVSOL auch per Download Link für einen lokalen Datenbankimport zur Verfügung stellen. Bitte laden Sie sich die Datenbank über folgenden Link und speichern Sie die Datei PVSOL.mdb lokal auf Ihrem PC ab. www.solar-software.de/update/pvsol/db2/pvsol.mdb Bitte entfernen Sie in PVSOL unter Optionen – Einstellungen in der Registerkarte Update-Überprüfung den Haken für die automatische Update-Überprüfung. Dann stellen sie bitte im Feld darunter unter Datenbankimport – Lokales Verzeichnis den lokalen Pfad ein, in dem sich die neue PVSOL.mdb befindet und starten den Import.
Ich muss den gewünschten Einspeisetarif in jedem Projekt neu laden. Kann ich die Einstellung für neue Projekte an einer zentralen Stelle vornehmen?
Die Voreinstellung eines Einspeisetarifes für alle neuen Projekte definieren Sie im Dialog ‚Optionen – Einstellungen’ in der Lasche ‚Projekte’. Bitte klicken Sie bei der Option ‚Standardeinspeisetarif für neue Projekte’ auf das Laden Symbol, wählen Sie eine Tarifdatei mit Doppelklick aus und bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ist es möglich eine Schneedecke auf den Modulen zu berücksichtigen?
Durch Eingabe eines Baumobjekts im Verschattungseditor ist dies möglich. Der Baum sollte von Ost bis West gehen und die Höhe des Sonnenstandes erreicht, die dem des Februars oder März entspricht (je nach Dauer des Schneebelags). Die jahreszeitliche Verschattung ist bei den entsprechenden Monaten z.B. mit 90% und im Sommer dementsprechend mit 0% anzugeben.
Gibt es ein Zusatzprogramm für die Bestimmung der Wirtschaftlichkeit nach der „internem Zinsfuß“ Methode?
Die ausgewiesene Eigenkapitalrendite entspricht dem internen Zinsfuß.
Sind die Angaben jährliche Netz-Einspeisung, spezifischer Ertrag und CO2-Einsparung im Projektbericht bezogen auf das Jahr der Inbetriebnahme oder auf das erste vollständige Betriebsjahr gerechnet?
Auf das erste vollständige Betriebsjahr.
Kann die Software PV*SOL auch nachgeführte Systeme rechnen?
Ja. Im Dialog Technische Daten: Teilgenerator unter Ausrichtung haben Sie die Möglichkeit, einachsige Nachführung oder zweiachsige Nachführung auszuwählen.

Bei der einachsigen Nachführung wird eine Nachführung vom Azimut -90° nach 90° (d.h. für die Nordhalbkugel: von Ost nach West) berücksichtigt, wobei die Drehachse hier die Senkrechte ist.

Die zweiachsige Nachführung berechnet die Situation bei einer Bewegung über beide Drehachsen.

In beiden Fällen werden technischen Grenzen der Nachführungssysteme nicht betrachtet. D.h. wenn das Nachführungssystem, nur bis zu einem gewissen Winkel schwenkbar ist, so wird das von der Software nicht berücksichtigt.
Kann die Software PV*SOL auch die Strahlungssituation der südlichen Hemisphäre berechnen?
Ja. Die Software rechnet winkelbezogen, d.h. der Azimut 0 bezieht sich immer auf den Sonnenstand am höchsten Punkt also 12:00 Uhr mittags.

D.h. für die Nordhalbkugel:

Azimut 0 entspricht der Himmelsrichtung Süden -90° entspricht Osten 90° entspricht Westen 180° entspricht Norden.

Analog heißt das für die Südhalbkugel:

Azimut 0 entspricht der Himmelsrichtung Norden -90° entspricht Westen 90° entspricht Osten 180° entspricht Süden.
Wie sind die Begriffe PV-Bruttofläche bzw. PV-Bezugsfläche definiert? Wieso unterscheiden sich die Werte teilweise?
Die Bezugsfläche ist die Fläche, die von Hersteller für die Wirkungsgradmessung des Moduls zugrunde gelegt wurde. Für die Simulation wird im Programm die Bezugsfläche aus errechneter Leistung und Wirkungsgrad mit der Formel:

Nennleistung(STC)= 1000 W/m² * ETA(STC) * Bezugsfläche

bestimmt. Die Hersteller geben die Nennleistung(STC) und den Wirkungsgrad an, daraus ergibt sich dann die Bezugsfläche. Diese kann in einigen Fällen von der Bruttofläche abweichen. Wenn zum Beispiel der Hersteller bei der Berechnung von ETA(STC) den Modulrahmen nicht berücksichtigt hat, um ein besseres ETA(STC) zu erzielen, wird die Bezugsfläche kleiner. Um eine Bezugsfläche zu erhalten, die der Bruttofläche entspricht, lassen Sie sich den Modulwirkungsgrad über das Rechnersymbol berechnen.
Wie kann ich die Währungseinheit im Programm auf Euro umstellen?
Die Währungseinstellung im Programm richtet sich nach der Systemeinstellung Ihres PCs.

Bitte ändern Sie die Währungseinstellung Ihres Betriebssystems in den Systemeinstellungen (je nach Betriebssystemversion unter Regions- und Sprachoptionen oder Ländereinstellungen) in Euro.

Sie können dies unter Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Ländereinstellungen auf der Lasche Währung ändern.

Bei Windows XP finden Sie die Einstellmöglichkeit unter Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Regional --> Anpassen.
Was ist ein Teilgenerator?
PV*SOL ermöglicht, verschiedene Modul- und gegebenenfalls Wechselrichter-Fabrikate in einer Anlage einzubauen und die Module verschieden auszurichten und aufzustellen. Dazu unterteilt das Programm die Anlage in verschiedene Teilgeneratoren.

Unter Teilgenerator versteht PV*SOL eine PV-Fläche mit gleichen Modultypen, gleicher Aufstellung, Ausrichtung und Einbauart. Bei mehreren Wechselrichtern innerhalb eines Teilgenerators müssen diese ebenfalls vom gleichen Typ und gleich verschaltet sein.

In PV*SOL können Sie derzeit bis zu 6 Teilgeneratoren definieren.
Bieten Sie auch aktuellere Klimadaten für Deutschland an?
Die mitgelieferten Klimadaten für Deutschland stammen vom DWD. Es handelt sich um über 20 Jahre gemittelte Werte aus den Jahren 1981 - 2000. Der DWD wird erst ab 2010 Mittelwerte für einen aktuelleren Zeitraum zur Verfügung stellen.

Sie können weitere Klimadatensätze mit folgendem Bestellschein www.valentin.de/downloads/docu/bestellschein_klimadaten.pdf bestellen.
Können mit PV*SOL auch Freiflächenanlagen simuliert werden?
Ja. In PV*SOL wird ein Modulfeld durch dessen Einbausituation, dessen Ausrichtung, den Azimut, den Neigungswinkel der Module und dessen Höhe über dem Erdboden beschrieben, unabhängig davon, ob sich die Anordnung auf einem Dach oder einer Freifläche befindet. Bei Freiflächenanlagen wählen Sie bitte als Einbausituation die Option ‚frei’ bzw. ‚aufgeständert’.
Warum ist bei gleicher Anlagengröße der spezifische Jahresertrag bei amorphen Modulen besser als bei monokristallinen Modulen?
Entscheidend für den Ertrag ist nicht der angegebene Wirkungsgrad der Module. Dieser wird bei STC (1000W / 25°C) gemessen. Aus diesem Wirkungsgrad kann man schlussfolgern, wie viel PV Fläche benötigt wird. D.h. zum Beispiel bei einem Modul mit einem Wirkungsgrad von 5% benötigt man doppelt so viel PV-Fläche, wie bei einem Modul mit einem Wirkungsgrad von 10%.

Entscheidend für den Ertrag ist der Wirkungsgrad im Teillastbereich. Hier haben amorphe Module i. d. R. einen besseren Wirkungsgrad als monokristalline Module. Der Wirkungsgrad im Teillastbereich wird über die Modulkennlinie beschrieben. (siehe unter Bibliotheken – PV-Modul – Lasche U/I Kennwerte bei Teillast – Button ETA-Kennlinien).
Welche Möglichkeiten und Einschränkungen bieten die Demoversionen Ihrer Programme?
In den Demoversionen stehen Ihnen z. T. nur beispielhafte Daten zur Auswahl. Es sind nur ein oder zwei ausgewählte Klimadatensätze verfügbar. Sie können alle Programmteile und Funktionen einsehen, jedoch nichts speichern oder drucken. Für die Simulation stehen Ihnen Beispieldaten zur Verfügung. Sie können das Handbuch und die Programm-Hilfe benutzen und einen Überblick vom Umfang und der Leistungsfähigkeit des Programms gewinnen.

Die Demoversionen unserer Programme können Sie über unsere Website www.valentin.de/index_de_page=downloads herunterladen.
Kann man mit Ihren PV Programmen auch die ungefähren Investitionskosten für eine PV Anlage berechnen?
Nein, mit unseren PV Programmen kann man keine Kosten berechnen. Dazu sind die Programme nicht vorgesehen. Unsere Software arbeitet immer herstellerunabhängig. Es sind keine Komponentenpreise und auch keine sonstigen Kosten hinterlegt. Jeder Planer muss die Kosten seiner geplanten Anlage selbst ermitteln. Der vom Planer ermittelte Anlagenpreis oder Preis pro kWp wird in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eingegeben und ist dann mit Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsprognose. Die Masken im Modul Wirtschaftlichkeitsprognose sind mit Defaultwerten vorbelegt. Diese sind jedoch immer durch den Planer auf Übereinstimmung mit der jeweiligen Projektsituation zu überprüfen und ggf. zu ändern. Sie haben nicht den Charakter von Durchschnitts- oder Erfahrungswerten.
Kann man die Dachansicht in PV*SOL auch ausdrucken?
Ja. Über das Menü Ergebnisse – Projektbericht – Dachansicht können Sie die Dachansicht als separates Dokument drucken. Diese Unterfunktion ist nur aktiv, wenn die Dachansicht im Projekt auch benutzt wurde. Alternativ können Sie über Ergebnisse – Projektbericht – Ausführlicher Projektbericht … den ausführlichen Projektbericht anwählen und dort entscheiden, ob Sie die Dachansicht in den Projektbericht integrieren wollen. Wenn dies der Fall ist, dann markieren Sie bitte die Option Dachansicht mit einem Haken.
Kann man in PV*SOL Expert 4.0 aufgeständerte Systeme (Flachdach oder Freiland) rechnen?
Ja. Bitte nutzen Sie dazu die Anlagenplanung ohne 3D-Visualisierung. Die 3D Komponente in PV*SOL Expert ermöglicht derzeit ausschließlich die 3D-Visualisierung und detaillierte Verschattungsanalyse für dachparallele oder dachintegrierte netzgekoppelte PV-Anlagen. Die Erweiterung der 3D Komponente um die Planung von aufgeständerten Systemen ist geplant.
Können die Daten (Klimadaten, Komponentendatenbank, Projekte) von mehreren lokalen PV*SOL Installationen zentral verwaltet werden?
Theoretisch ja. Dazu muss man unter Optionen Pfade den gewünschten zentralen Pfad einstellen und die lokal installierten Daten aus dem lokalen Pfad in den neuen zentralen Pfad kopieren. Es gibt dabei potenzielle Probleme, auf die wir hiermit hinweisen möchten:
  • Besondere Netzwerkkonstellationen, Server-Betriebssysteme oder Zugriffsberechtigungen können das verhindern. Deshalb sollte der Systemadministrator das Umschalten vorher probieren und zusammen mit den Nutzern testen. Wir können Ihnen leider keine Garantien für eine Funktionsfähigkeit unter Ihren konkreten Netzwerkbedingungen geben.
  • Wenn ein Nutzer mit seiner Software Probleme bekommt und Hotline in Anspruch nehmen möchte und das Problem bei den zentral abgelegten Daten liegt, dann können wir ihm u. U. nicht helfen, weil Nutzer i. d. R. keinen Zugriff auf Server haben –  Hilfe durch den Systemadministrator ist notwendig.
  • Das automatische Datenbankupdate für die wichtige Komponentendatenbank (Modul- und Wechselrichterdaten) funktioniert u. U. nicht, weil besondere Netzwerkkonstellationen oder Sicherheitssysteme (Firewall) des Servers dies nicht erlauben.
  • Es sollte sichergestellt werden, dass immer nur ein Nutzer das automatische Update für die Komponentendatenbank durchführt und nicht alle Nutzer gleichzeitig.
  • Der gleichzeitige Zugriff durch mehrere Nutzer auf ein und dasselbe Projekt wird durch die Software nicht abgefangen! Es kann zu Datenverlust kommen.  
Die zentrale Datenablage wird derzeit durch viele PV*SOL Kunden erfolgreich angewandt.
Wo gibt man bei der 3D Planung in PV*SOL Expert die Modul-Einbausituation dachparallel oder dachintegriert ein?
Da es für die visuelle Planung im 3D Tool nicht entscheidend ist, ob die Anlage dachintegriert oder dachparallel ist, wird dies im 3D Tool noch nicht unterschieden. Die Unterscheidung, ob die Anlage dachintegriert oder dachparallel ist, erfolgt nach Abschluss der 3D Planung und Rückkehr zu PV*SOL im Dialog Verluste unter Einbausituation. Bitte wählen Sie die Option „hinterlüftet“, wenn Ihre Anlage auf einer Unterkonstruktion parallel zur Dachhaut aufgebracht wird oder „nicht hinterlüftet“, wenn die Anlage in die Dachhaut integriert ist. Die Berechung berücksichtigt dann die jeweilige Temperatursituation. Den Dialog Verluste erreichen Sie über den Icon „Verluste“ in der Iconleiste des PV*SOL Expert Hauptmenüs (7. Icon von links, weißes Minuszeichen im rotem Kreis).
Seit 2009 wird in Deutschland der selbst genutzte PV Strom mit 25 Cent gefördert. Wie kann man dies in PV*SOL bzw. PV*SOL Expert berechnen?
Dieses Modell kann man mit dem Konzept der Überschusseinspeisung berechnen. Dazu müssen Sie wie folgt vorgehen:
  1. Wählen Sie für das neue Projekt das Konzept Überschusseinspeisung.
  2. Definieren Sie die PV Anlage samt Verbrauch bzw. Verbraucher.
  3. Definieren Sie unter Bibliotheken – Bezugstarif – Arbeitspreis den Tarif, zu dem der Anlagenbetreiber Strom vom EVU bezieht (z.B. 19 Cent). Bitte belassen Sie unter Preisänderungsfaktor den Wert 1,0. Dieser Faktor hat nicht die Bedeutung einer Preissteigerungsrate. Geben Sie den entsprechenden Preis sowohl bei HT (Hochtarif) als auch unter NT (Niedertarif) ein und speichern Sie die Daten unter einem neuen Tarifnamen und in einer eigenen Tarifdatei ab.
  4. Wählen Sie unter Randbedingungen – Tarife – Bezugstarif den neu angelegten Bezugstarif aus.
  5. Simulieren Sie Ihre Anlage und starten Sie die Wirtschaftlichkeitsberechnung.
  6. Bitte entnehmen Sie der Maske Berechnungsgrundlage die Menge des eingesparten Stroms (eingesparter Strombezug im ersten Jahr) in kWh pro Jahr.
  7. Tragen Sie alle notwendigen Wirtschaftlichkeitsparameter ein. Geben Sie zusätzlich in der Maske Kostenbilanz unter sonstige Erlöse / Einsparungen die Höhe der Stromförderung in Euro pro Jahr ein, indem Sie die eben ermittelte Menge des eingesparten Stroms (eingesparter Strombezug im ersten Jahr) in kWh pro Jahr mit den 25 Cent pro kWh multiplizieren.
    Wenn Sie diesen Betrag über die detaillierte Eingabe eintragen, dann haben Sie außerdem die Möglichkeit, der Position eine entsprechende Bezeichnung zu geben, so dass der Betrag im Projektbericht als solcher deutlich erkennbar ist.
  8. Bitte ordnen Sie dieser Eingabe den prognostizierten Preisänderungsfaktor zu. (Welche durchschnittliche Preissteigerung ist für den Strombezug vom EVU zu erwarten?)
Sollten Sie in Ihrem Projekt die Leistungsabnahme der Anlage durch Alterung (Degradation) mit berücksichtigen, so wird dieser Effekt sowohl bei der zu erzielenden Einspeisevergütung als auch bei den Einsparungen Strombezug gleichermaßen angerechnet.
Woher stammen die hinterlegten Daten zur Ermittlung der eingesparten Schadstoffemissionen (Angabe ‚Vermiedene CO2-Emissionen’ im Projektbericht)?
Die Bibliothek, die mit dem Programm mitgeliefert wird, besteht aus den Werten des Globalen Emissions-Modells Integrierter Systeme (GEMIS), das vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten erstmals1990 veröffentlicht wurde. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch in den Kapiteln 4.2, 5.1.6.5 und 7.6.5. Über die Funktion Schadstoffmix im Menü Bibliotheken können Sie die hinterlegten Werte einsehen oder ändern. Zu GEMIS gibt es unter http://www.oeko.de/service/gemis/de/index.htm eine umfangreiche Internetseite.
Die 3D Visualisierung meldet ein Tiefenpuffer Problem. Was bedeutet das?
Diese Meldung bedeutet, dass ein für die 3D-Darstellung wichtiges Hardware Feature von der vorliegenden Grafikkarte nicht angeboten wird. Bitte überprüfen Sie die Systemvoraussetzungen für PV*SOL Expert 4.0 (siehe http://www.valentin.de/index_de_page=service). Mögliche Gründe: keine Grafikkarte, DirectX Version kleiner als 9.0c. Das Problem kann auch dann auftreten, wenn eine externe Grafikkarte vorhanden ist, die DirectX 9.0c unterstützt. Falls Sie die Software über Terminal Server nutzen wollen, so führt das ebenfalls zu dieser Fehlermeldung. Die Grafikkomponente DirectX ist nicht Terminal-Server-fähig.
Wie kann man aufgeständerte Module / Anlagen in PV*SOL Expert oder PV*SOL eingeben?
In PV*SOL Expert nutzen Sie dazu bitte die Anlagenplanung ohne 3D-Visualisierung. Bitte starten Sie ein neues Projekt und wählen Sie dabei die Option „Anlagenplanung ohne 3D-Visualisierung“. Die Anlagenplanung ohne 3D verhält sich nun genauso wie die Software PV*SOL. D.h. bitte gehen Sie im Menü „Anlage“ in den Dialog „Technische Daten“ und dort in die Lasche „PV-Generator“. Für aufgeständerte Systeme wählen Sie bitte die Einbausituation „frei“. Sie können die gewünschte Modulanzahl fest eingeben (Option „Vorgabe der Modulanzahl“) oder die „Leistung aus der Dachfläche bestimmen“. Durch Klick auf den Button „Dachparameter“ öffnen Sie den entsprechenden Planungsdialog. Im Falle von aufgeständerten Systemen (Einbausituation „frei“) können sie über den Dialog „Dachparameter“ zusätzlich auch den Mindestabstand der Modulreihen bestimmen. Bitte halten Sie diesen Abstand ein, da es sonst zu einer gegenseitigen Verschattung der Modulreihen kommt, die vom Programm aber nicht berücksichtigt werden würde.
Welche Klimadaten werden mit der Software mitgeliefert?
Alle unsere Programme enthalten den gleichen Bestand an Klimadaten. Den aktuellen Umfang an mitgelieferten Klimastandorten können Sie auf der Seite http://www.valentin.de/index_de_page=maps einsehen. Zusätzlich enthalten die Programme PV*SOL, PV*SOL Expert, T*SOL Professional und T*SOL Expert das Klimageneratormodul MeteoSyn, mit dem weitere Klimadaten erzeugt werden können. MeteoSyn ist unter dem Betriebssystem Vista nicht verfügbar. Weitere Informationen zu Klimadaten finden Sie auf unserer Internetseite http://www.valentin.de/index_de_page=weather.
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