Übersicht
Möchten Sie unkompliziert und zuverlässig eine Photovoltaik-Anlage planen? Dann empfehlen wir Ihnen PV*SOL® express.
Mit unserem Programm bieten wir Planern, Installateuren, Fachhandwerkern und Architekten das passende Werkzeug, um in kurzer Zeit zielgenau eine Anlage auszulegen. Das Programm simuliert netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen mit einer Spitzenleistung bis 100 kWp und ist aufgrund der übersichtlichen Struktur sehr einfach zu bedienen. Ihr weiterer Vorteil: Eine automatische Updatefunktion stellt sicher, dass die Komponentendatenbanken immer auf dem aktuellsten Stand sind.
Mit PV*SOL® express bringen Sie Ihr Photovoltaik-Projekt sicher voran!
Systemvoraussetzungen
PV*SOL express deutsch
- Internetzugang
- Prozessor: 1,5 GHz Pentium PC
- Arbeitsspeicher: 512 MB
- freier Festplattenspeicher: 700 MB
- Monitorauflösung: mind. 1.024 x 768 Pixel
- Betriebssysteme: Windows 2000, XP, Vista, Windows 7
- Grafik: 64 MB
Programmdetails
Dank der intuitiven Oberfläche lässt sich eine Photovoltaik-Anlage mit PV*SOL® express besonders leicht und schnell auslegen. Klar verständliche Dialoge führen Sie durch die einzelnen Menüpunkte. Unkompliziert und mit wenigen Arbeitsschritten können Sie sich durch das Programm arbeiten. Einfacher geht es nicht.
Auf PV*SOL® express können Sie sich verlassen. Das Programm überprüft das Zusammenspiel von Modulen und Wechselrichtern sowie die Kabelquerschnitte. Mögliche Dimensionierungsfehler werden dadurch sofort erkannt.
Unsere umfangreiche Herstellerdatenbank bietet 8.500 Module und rund 2.000 Wechselrichter unterschiedlicher Typen und Hersteller. Auf der Basis der vorgegebenen Leistung berechnet PV*SOL® express die Anzahl der erforderlichen Module. Alternativ können die Module direkt auf der Dachfläche platziert werden.
In PV*SOL® express haben Sie die Möglichkeit, die Generatorleistung grafisch aus der vorhandenen Dachfläche zu bestimmen.
Sie können sowohl die Maße des vorhandenen Daches eingeben und mit der möglichen Anzahl vorher ausgewählter Module belegen als auch Hindernisse - wie Dachfenster und Schornsteine - berücksichtigen.
PV*SOL® express liefert umfangreiche Wetterdaten für mindestens 150 Standorte in Deutschland, ca. 800 in Europa und 275 Standorte weltweit. In den Klimadaten sind Informationen über Einstrahlung, Lufttemperatur und Windgeschwindigkeit in stündlicher Auflösung für den Zeitraum eines Jahres erfasst.
Klimadaten für jeden beliebigen Ort in Deutschland können Sie zusätzlich erwerben. Nach der Eingabe von Neigung und Ausrichtung der ausgewählten Komponenten erstellt PV*SOL® express eine detaillierte Ertragskalkulation auf Grundlage der Rechenalgorithmen von PV*SOL® Pro.
Eine detaillierte Beschreibung der Wirtschaftlichkeitsprognose finden Sie hier.
PV*SOL® express stellt Ihrem Kunden eine Zusammenfassung aller Ergebnisse sowie einen übersichtlichen, exportierbaren Projektbericht zur Verfügung. Dort sind alle Anlagendaten und Ergebnisse sowie eine Anlagenübersicht dargestellt. Der Projektbericht kann ausgedruckt und/oder als PDF-Dokument per E-Mail verschickt werden.
Photovoltaik
Die Tripower-Wechselrichter von SMA verfügen über 2 asymmetrische MPP-Tracker. Deshalb müssen bei der Auslegung in PV*SOL einige Dinge beachtet werden.
In der 2D-Planung müssen Sie zwei Teilgeneratoren anlegen. Einen für die Module, die Sie mit dem Eingang A des Wechselrichters verschalten und einen für den kleineren Rest der Module, die Sie mit Eingang B verschalten wollen.
Das Hauptgerät (Eingang A) ist in PV*SOL mit seiner Typenbezeichnung hinterlegt, zusätzlich muss für den 2. Teilgenerator das Gerät Tripower-Extraeingang ausgewählt werden (für alle Modelle gleich).
Der Extraeingang (Eingang B) verträgt bis zu 8,8 kW in maximal einem String, diese dort tatsächlich installierte Leistung muss dann aber von Eingang A abgezogen werden. Wenn Sie auf Eingang B mehr als 2 kW verschalten wollen, müssen Sie unter "Bibliotheken" - "Wechselrichter" - "Netzparallel-Betrieb" die Geräte auswählen, die Leistungswerte entsprechend anpassen (Eingang A runter, Eingang B hoch) und in die Datenbank als selbsterstellten Datensatz mit "Speichern unter" aufnehmen.
Im Regelfall sollte der größte Teil der Module auf Eingang A und der Rest der Module auf Eingang B verschaltet werden (Bsp. für 60 Module: 2 Strings mit 24 Modulen an Eingang A und 1 String mit 12 Modulen an Eingang B).
In der 3D-Planung müssen Sie die selbsterstellten Tripower-Datensätze als entsprechende Wechselrichter-Kombination auswählen.
Eine Überprüfung mit dem Auslegungstool des Herstellers wird empfohlen!
Hier finden Sie eine Videoanleitung zum Thema.
Dieses Modell kann man mit dem Konzept der Überschusseinspeisung berechnen. Dazu müssen Sie wie folgt vorgehen:
- Wählen Sie für das neue Projekt das Konzept "Überschusseinspeisung".
- Definieren Sie die PV Anlage samt Verbrauch bzw. Verbraucher.
- Definieren Sie unter "Bibliotheken" – "Bezugstarif" – "Arbeitspreis" den Tarif, zu dem der Anlagenbetreiber Strom vom EVU bezieht (z.B. 19 Cent). Bitte belassen Sie unter Preisänderungsfaktor den Wert 1,0. Dieser Faktor hat nicht die Bedeutung einer Preissteigerungsrate. Geben Sie den entsprechenden Preis sowohl bei HT (Hochtarif) als auch unter NT (Niedertarif) ein und speichern Sie die Daten unter einem neuen Tarifnamen und in einer eigenen Tarifdatei ab.
- Wählen Sie unter "Randbedingungen" – "Tarife" – "Bezugstarif" den neu angelegten Bezugstarif aus.
- Simulieren Sie Ihre Anlage und starten Sie die Wirtschaftlichkeitsberechnung.
- Bitte entnehmen Sie der Maske "Berechnungsgrundlage" die Menge des eingesparten Stroms (eingesparter Strombezug im ersten Jahr) in kWh pro Jahr.
- Tragen Sie alle notwendigen Wirtschaftlichkeitsparameter ein. Geben Sie zusätzlich in der Maske "Kostenbilanz" unter sonstige Erlöse / Einsparungen die Höhe der Stromförderung in Euro pro Jahr ein, indem Sie die eben ermittelte Menge des eingesparten Stroms (eingesparter Strombezug im ersten Jahr) in kWh pro Jahr mit dem aktuellen Förderbetrag in Cent pro kWh multiplizieren.
- Wenn Sie diesen Betrag über die detaillierte Eingabe eintragen, dann haben Sie außerdem die Möglichkeit, der Position eine entsprechende Bezeichnung zu geben, so dass der Betrag im Projektbericht als solcher deutlich erkennbar ist.
- Die durchschnittliche Preissteigerung des Stromtarifes kann im Dialog „Kostenbilanz“ unter „Einsparungen im ersten Jahr“ über den Preisänderungsfaktor berücksichtigt werden.
Sollten Sie in Ihrem Projekt die Leistungsabnahme der Anlage durch Alterung (Degradation) mit berücksichtigen, so wird dieser Effekt sowohl bei der zu erzielenden Einspeisevergütung als auch bei den Einsparungen Strombezug gleichermaßen angerechnet.
Sie können die aktuelle Modul- und Wechselrichterdatenbank für PV*SOL auch über folgenden Download-Link erhalten:
http://www.solar-software.de/update/pvsol/db2/pvsol.mdb
Bitte laden Sie sich die Datenbank herunter und speichern Sie die Datei PVSOL.mdb in einem lokalen Verzeichnis auf Ihrem PC ab.
Wählen Sie dieses anschließend unter "Optionen" – "Einstellungen" - "Update-Überprüfung" - "Datenbankimport" – "Lokales Verzeichnis" aus und starten Sie den Import.
Die aktuellen Einspeisetarife können Sie im Downloadbereich unserer Internetseite herunterladen. Bitte speichern und entpacken Sie die *.zip-Datei im Tarif-Ordner Ihres PV*SOL-Programms. Unter "Optionen" - "Pfade" - "Stromtarife" können Sie einsehen wo sich der Tarif-Ordner auf Ihrem Computer befindet. Falls Sie den neuen Einspeisetarif als "Standardeinspeisetarif für neue Projekte" festlegen möchten, können Sie diesen unter "Optionen" - "Einstellungen" - "Projekte" aktualisieren. Hier finden Sie eine Video-Hilfe zum Thema.
Der Disagio wird in den Kreditzinsen des ersten Jahres berücksichtigt.
In der Software PV*SOL Expert ist standardmäßig ein Horizont von durchgängig 2° Höhenwinkel als Verschattungsobjekt eingetragen, wodurch zu einer geringen Ertragsminderung kommt. Dies ist so gewählt worden, weil im Grunde alle Standorte auf der Welt und besonders bewohnte Gebiete nie einen völlig verschattungsfreien Horizont haben. Wenn Sie den Horizont löschen wollen, so wählen Sie bitte in der "Terrainansicht" den Menüpunkt "Horizont" und löschen ihn durch Ändern der Höhenwinkelwerte von 2,00° auf 0.
Die Überprüfung auf mögliche Updates und aktuellere Datenbankinhalte erfolgt automatisiert, wenn Sie im Menü "Optionen" - "Einstellungen" auf der Registerkarte "Update-Überprüfung" die Option "automatisch 1x pro Tag beim Start von PV*SOL" gewählt haben.
Sie können die Überprüfung auch jederzeit manuell durchführen, indem Sie im selben Dialog die Schaltfläche "Jetzt prüfen …" wählen. In beiden Fällen ist eine funktionierende Internetverbindung Voraussetzung.
Ist die Software und Ihre Datenbank aktuell, dann erhalten Sie die Rückmeldung: "Die installierte Version von PV*SOL und die Datenbank sind auf dem aktuellen Stand." Anderenfalls erscheint folgende Information: "Es ist eine Datenbank mit einer aktuelleren Version vorhanden." Sie können dann durch klicken auf "Jetzt installieren…" die Aktualisierung starten.
Es wird nicht der Betrag der Einspeisevergütung, sondern der Barwert angezeigt. Das heißt, die Einspeisevergütung jedes Jahres wird mit dem Kapitalzins auf den Anfangszeitpunkt abgezinst. Falls Sie den Betrag der Einspeisevergütung unverzinst im zeitlichen Verlauf sehen wollen, wählen Sie in dem Dialog Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Seite Grafiken oder Tabellen „Zahlungsfolgen nicht verzinsen“. Diese Auswahl hat keinen Einfluss auf die Ergebnisse und die Grafiken im Projektbericht. Hier werden immer Barwerte dargestellt.
In PV*SOL express können PV-Anlagen bis zu 1 MWp geplant werden.
In der 2D-Planung von PV*SOL Pro und Expert ist die Anzahl der Module pro Teilgenerator auf 65535 begrenzt. Damit kann man in der Kurzauslegung maximal eine Leistung vorgeben, die das 65535fache der Leistung des ausgewählten Modules ist. In der 3D-Planung von PV*SOL Expert beträgt die maximale Modulzahl 2000.
Beispiel:
Das ausgewählte Modul hat 36W. Dann kann maximal eine gewünschte Anlagenleistung von 65535 x 36W = 2,3 MW angegeben werden.
Ihr Modul hat nicht 100 W, sondern nur 98,5 W. Die von den Herstellern angegebene Leistung ist in der Regel gerundet. Die reale Nennleistung, mit der in PV*SOL gerechnet wird, ergibt sich aus den Werten des MPP-Stromes und der MPP-Spannung unter Standard-Test-Bedingungen (STC).
Direkt aus PV*SOL heraus gar nicht. Sie können die Tabelle aber in die Zwischenablage kopieren (Button "Tabelle kopieren") und z.B. in Word oder Excel einfügen. Von dort können Sie sie dann ausdrucken.
Wenn Sie die Modulanzahl aus der Dachfläche bestimmen wollen, wählen Sie im Dialog "Technische Daten" die Option "Leistung aus Dachfläche bestimmen". Daraufhin wird die Schaltfläche "Dachparameter" daneben aktiviert. Durch Klick auf diese Schaltfläche gelangen sie in den beschriebenen Dialog.
Zurzeit werden keine Toleranzen des Moduls bei den Simulationsrechnungen berücksichtigt. Dies ist für zukünftige Versionen vorbereitet.
Zur Berücksichtigung von Herstellertoleranzen in vorsortierten Teilgeneratoren: Falls die Nennleistung der Module von den Herstellerangaben abweicht, können Sie dies in dem Dialog Verluste berücksichtigen. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie die Module nach dem Strom vorsortiert haben.
Ja, eine solche Funktion ist für zukünftige PV*SOL-Versionen vorgesehen.
Die Klimadaten sind in einer Datenbank hinterlegt. Über den Menüpunkt "Ergebnisse" - "Energien und Klimadaten" können Sie sich die hinterlegten Daten ansehen. Wählen Sie dazu bitte in der Kurvenauswahl "Strahlung", "Wind" oder "Temperatur" aus und bestätigen Sie mit "OK". Um sich detailliertere Ergebnisse, wie z.B. Tageswerte, anzeigen zu lassen, können Sie die Grafik über "Achsen" - "X-Achse" skalieren. Wählen Sie dazu das gewünschte Zeit- und Anzeigeintervall aus. Über den Menüpunkt "Tabelle" können Sie sich die Daten auch als Tabelle anzeigen lassen. Die Tabelle ist exportierbar und kann z.B. in Microsoft Excel weiter bearbeitet werden.
Die Voreinstellung eines Einspeisetarifes für alle neuen Projekte definieren Sie im Dialog "Optionen" – "Einstellungen" - "Projekte". Bitte klicken Sie unter "Standardeinspeisetarif für neue Projekte" auf das Laden-Symbol und wählen Sie die gewünschte Tarifdatei aus.
Die im Projektbericht ausgegebenen Ergebnisse beziehen sich auf das erste vollständige Betriebsjahr.
Ja. Im Dialog "Technische Daten" - "Teilgenerator" haben Sie die Möglichkeit zwischen fester Aufstellung sowie ein- oder zweiachsiger Nachführung zu wählen:
- Bei einachsiger Nachführung wird im Programm von einem festen Aufstellwinkel ausgegangen, während der Azimutwinkel der Sonne nachgeführt wird.
- Bei zweiachsiger Nachführung wird das Modul zu jedem Zeitpunkt so gedreht, das die Sonnenstrahlung senkrecht auf das Modul trifft.
In beiden Fällen werden technischen Grenzen der Nachführungssysteme nicht betrachtet. D.h., wenn das Nachführungssystem nur bis zu einem gewissen Winkel schwenkbar ist, so wird das von der Software nicht berücksichtigt.
Nachgeführte Systeme können in PV*SOL Expert nur in der "Anlagenplanung ohne 3D-Visualisierung" simuliert werden.
Die Bezugsfläche ist die Fläche, die von Hersteller für die Wirkungsgradmessung des Moduls zugrunde gelegt wurde. Für die Simulation wird im Programm die Bezugsfläche aus errechneter Leistung und Wirkungsgrad (ETA) mit folgender Formel bestimmt:
Bezugsfläche = Nennleistung(STC) / (1000 W/m² * ETA(STC))
Diese kann in einigen Fällen von der Bruttofläche abweichen. Wenn zum Beispiel der Hersteller bei der Berechnung von ETA (STC) den Modulrahmen nicht berücksichtigt hat, um ein besseres ETA (STC) zu erzielen, wird die Bezugsfläche kleiner. Um eine Bezugsfläche zu erhalten, die der Bruttofläche entspricht, lassen Sie sich den Modulwirkungsgrad über das Rechnersymbol berechnen.
PV*SOL ermöglicht, verschiedene Modul- und gegebenenfalls Wechselrichter-Fabrikate in einer Anlage einzubauen und die Module verschieden auszurichten und aufzustellen. Dazu unterteilt das Programm die Anlage in verschiedene Teilgeneratoren.
Unter Teilgenerator versteht PV*SOL eine PV-Fläche mit gleichen Modultypen, gleicher Aufstellung, Ausrichtung und Einbauart. Bei mehreren Wechselrichtern innerhalb eines Teilgenerators müssen diese ebenfalls vom gleichen Typ und gleich verschaltet sein.
In PV*SOL können Sie derzeit bis zu 6 Teilgeneratoren definieren.
Ja, denn das Modulfeld wird durch dessen Einbausituation, Azimut, Neigungswinkel der Module und Höhe über dem Erdboden beschrieben, unabhängig davon, ob sich die Anordnung auf einem Dach oder einer Freifläche befindet. In der 2D-Planung wählen Sie bitte im Dialog "Technische Daten" - "PV Generator" die Einbausituation "Frei". Die Anlagenhöhe kann im Verluste-Fenster definiert werden. In der 3D-Visualisierung setzen Sie bitte in der Terrainansicht die Höhe des Gebäudes auf 0.
Entscheidend für den Ertrag ist der Wirkungsgrad der Module im Teillastbereich. Hier haben amorphe Module in der Regel einen besseren Wirkungsgrad als monokristalline Module. Der Wirkungsgrad im Teillastbereich wird über die Modulkennlinie beschrieben. Diese ist unter "Bibliotheken" – "PV-Modul" – "U/I Kennwerte bei Teillast" über den Button "ETA-Kennlinien" einsehbar.
Nein, mit unseren PV Programmen kann man keine Kosten berechnen. Es sind keine Komponentenpreise und auch keine sonstigen Kosten hinterlegt. Jeder Planer muss die Kosten seiner geplanten Anlage selbst ermitteln. Der vom Planer ermittelte Anlagenpreis wird in der Wirtschaftlichkeitsberechnung eingegeben und ist damit Grundlage der Wirtschaftlichkeitsprognose. Die Masken im Modul "Wirtschaftlichkeitsberechnung" sind mit Beispielwerten vorbelegt und haben nicht den Charakter von Durchschnitts- oder Erfahrungswerten. Sie müssen durch den Planer an das jeweilige Projekt angepasst werden.
Ja. Über das Menü "Ergebnisse" – "Projektbericht" – "Dachansicht" können Sie die Dachansicht als separates Dokument drucken. Diese Unterfunktion ist jedoch nur aktiv, wenn die Planung des Projektes über die Dachansicht erfolgte. Alternativ kann die Dachansicht über "Ergebnisse" – "Projektbericht" – "Ausführlicher Projektbericht" in den ausführlichen Projektbericht integriert werden.
Ja. Dafür können Sie im Fenster Modulaufständerung ein herstellerneutrales PV*SOL-Standard-Montagesystem anlegen und frei editieren.
Bitte beachten Sie, dass diese Plannungsoption erst ab PV*SOL Expert 5.0 verfügbar ist.
Theoretisch ja. Dazu muss man unter "Optionen" - "Pfade" den gewünschten zentralen Pfad einstellen und die lokal installierten Daten aus dem lokalen Pfad in den neuen zentralen Pfad kopieren. Es gibt dabei potenzielle Probleme, auf die wir hiermit hinweisen möchten:
- Besondere Netzwerkkonstellationen, Server-Betriebssysteme oder Zugriffsberechtigungen können das verhindern. Wir können Ihnen leider keine Garantien für eine Funktionsfähigkeit unter Ihren konkreten Netzwerkbedingungen geben.
- Das automatische Datenbankupdate für die Komponentendatenbank (Modul- und Wechselrichterdaten) funktioniert unter Umständen nicht, weil besondere Netzwerkkonstellationen oder Sicherheitssysteme (Firewall) des Servers dies nicht erlauben.
- Es sollte sichergestellt werden, dass immer nur ein Nutzer das automatische Update für die Komponentendatenbank durchführt.
- Der gleichzeitige Zugriff durch mehrere Nutzer auf ein und dasselbe Projekt wird durch die Software nicht abgefangen! Es kann zu Datenverlust kommen.
Die zentrale Datenablage wird derzeit durch viele PV*SOL Kunden erfolgreich angewandt.
Bei den Programmversionen ab PV*SOL Pro 4.5 und PV*SOL Expert 5.0 ist die Auswahl eines Pfades für die Klimadaten nicht mehr möglich.
Bitte beachten Sie, dass Valentin Software bei auftretenden Problemen mit der Netzwerkkonfiguration in der Regel keinen Support leisten kann.
Da es für die visuelle Planung im 3D-Tool nicht entscheidend ist, ob die Anlage dachintegriert oder dachparallel ist, wird dies im 3D-Tool noch nicht unterschieden. Die Unterscheidung, ob die Anlage dachintegriert oder dachparallel ist, erfolgt nach Abschluss der 3D-Planung und Rückkehr zu PV*SOL im Dialog "Verluste" unter Einbausituation. Bitte wählen Sie die Option "hinterlüftet", wenn Ihre Anlage auf einer Unterkonstruktion parallel zur Dachhaut aufgebracht wird oder "nicht hinterlüftet", wenn die Anlage in die Dachhaut integriert ist. Die Berechung berücksichtigt dann die jeweilige Temperatursituation. Den Dialog Verluste erreichen Sie über das Icon "Verluste" des PV*SOL Expert Hauptmenüs (weißes Minuszeichen in rotem Kreis). Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Planung von aufgeständerten Anlagen die Verlustsituation "frei" auswählen müssen.
Die Bibliothek, die mit dem Programm mitgeliefert wird, besteht aus den Werten des Globalen Emissions-Modells Integrierter Systeme (GEMIS), das vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten erstmals 1990 veröffentlicht wurde. Über die Funktion "Schadstoffmix" im Menü "Bibliotheken" können Sie die hinterlegten Werte einsehen oder ändern. Weitere Informationen zu GEMIS finden Sie hier.
Diese Meldung bedeutet, dass ein für die 3D-Darstellung wichtiges Hardware Feature von der vorliegenden Grafikkarte nicht angeboten wird.
Mögliche Gründe:
- DirectX Version kleiner als 9.0c.
- DirectX 9.0c wird von der Grafikkarte nicht unterstützt.
- Verwendung der Software über Terminal Server. Die Grafikkomponente DirectX ist nicht Terminal-Server-fähig.
- Verwendung einer Windows Emulation. Nicht alle Windows Emulationen unterstützen DirectX.
- Ihre Grafikkarte unterstützt nicht alle benötigten 3D-Beschleunigungen.
Die Aktualisierung Ihres Grafikkarten-Treibers kann in vielen Fällen Abhilfe schaffen.
Bitte gehen Sie im Menü "Anlage" in den Dialog "Technische Daten" und wechseln in die Registerkarte "PV-Generator". Für aufgeständerte Systeme wählen Sie bitte die Einbausituation "Frei". Sie können die gewünschte Modulanzahl eingeben (Option "Vorgabe der Modulanzahl") oder über die Option "Leistung aus der Dachfläche bestimmen" ermitteln. Durch Klick auf den Button "Dachparameter" öffnen Sie den entsprechenden Planungsdialog. Im Falle von aufgeständerten Systemen (Einbausituation "Frei") können sie über den Dialog "Dachparameter" zusätzlich auch den Mindestabstand der Modulreihen bestimmen.
Bitte beachten Sie, dass die gegenseitige Verschattung der Modulreihen in der Simulation nicht berücksichtigt wird.
Wie Sie aufgeständerte Anlagen in der 3D-Plannung von PV*SOL Expert simulieren können, finde Sie unter diesem Link.
Alle Module werden anhand der hinterlegten Teillast-Kennlinie (Wirkungsgrad- oder ETA-Kennlinie) gerechnet. Zum Teil ist das spezifische Teillastverhalten der Module durch die Hersteller hinterlegt worden (s. u. "Bibliotheken" – "PV-Module" – "U/I Kennw. bei Teillast"). In allen anderen Fällen wird eine zelltypspezifische Kennlinie verwendet. Dazu kann man aus insgesamt 11 verschiedenen Zelltechnologien auswählen. Für die fünf Dünnschichttechnologien: amorph, HIT, CIS, CdTe und triple a-Si sind typische Teillastverhalten als Standardkennlinien hinterlegt, für die anderen 6 Zelltypen wird einheitlich das Standardverhalten von monokristallinen Modulen angenommen.
Der spezifische Jahresertrag berechnet sich wie folgt:
Spezifische Jahresertrag = (PV-Generator erzeugte Energie - Netzbezug) / (genaue) PV-Leistung
Es werden 4 Nachkommastellen berücksichtigt. Der Wert für den Netzbezug wird unter dem Menüpunkt "Ergebnisse" - "Jahresenergiebilanz" und im ausführlichen Projektbericht ausgegeben.
Der Netzbezug setzt sich zusammen aus dem Strombedarf des Verbrauchers der aus dem Netz gedeckt wird (falls vorhanden) und dem Eigenbedarf der PV-Anlage, der durch den Stand-By- und Nachtverbrauch des Wechselrichters verursacht wird.
Sie müssen beim Start eines neuen Projektes die "Anlagenplanung ohne 3D-Visualisierung" auswählen. Dann gehen Sie in den Dialog "Technische Daten". Im Dialog "Technische Daten" wechseln Sie auf die Registerkarte "PV-Generator" und wählen die Option "Vorschau der Dachbelegung mit Photo Plan erzeugen". Der Button "Photo Plan" ist dann freigeschaltet und Sie können Photo Plan starten.
Bitte beachten Sie, dass Photo Plan erst ab PV*SOL Pro 4.5 und PV*SOL Expert 4.5 verfügbar ist.
Wählen Sie in der Menüleiste "Randbedingungen" und dann "Tarife (Netzgekoppelter Betrieb)". Im Fenster "Stromtarife" können Sie nun wieder das Einspeisekonzept "Überschusseinspeisung" auswählen und mit "OK" bestätigen. Ihre zuvor gemachten Eingaben zur Anlage bleiben beim Wechsel erhalten.
In der Regel liegen die Unterschiede im hinterlegten Teillastverhalten begründet. Die Modulhersteller tragen Ihre Daten selbst in die PV*SOL-Datenbank ein. Dabei haben sie die Möglichkeit ein spezifisches Teillastverhalten für das Modul zu hinterlegen. Tun die Hersteller dies nicht muss ein Standardteillastverhalten für den Modultyp, z.B. monokristallin, angenommen werden. Dieses entspricht dann dem schlechtmöglichsten Fall eines Teillastverhaltens. Damit wird gewährleistet, dass nicht etwa zu hohe Erträge für das verwendete Modul simuliert werden, die in der Realität nachher nicht erreicht werden können. Welches Teillastverhalten für die ausgewählten Module verwendet wird, finden Sie auf der Registerkarte "U/I Kennw. bei Teillast" unter "Bibliotheken" => "PV-Modul".
Zum Erstellen einer Tarifdatei rufen Sie bitte unter Bibliotheken den Menüpunkt "Einspeisetarif" auf. Vergeben Sie im sich öffnenden Dialog einen Namen für Ihren Tarif und wählen Sie das entsprechende Land aus. Anschließend tragen Sie bitte die gewünschte Gültigkeitsdauer des Tarifs und die Anzahl der Leistungsgrenzen sowie den Preisänderungs-Faktor ein. In der Tabelle können Sie dann die Vergütungssätze eintragen. Zum Abschließen der Tariferstellung speichern Sie die Datei unter einem beliebigen Namen.




