Wirtschaftlichkeitsberechung von Energieversorgungsanlagen mit und ohne BHKW
Das Konzept
Der sparsame Umgang mit Energie sowie der zunehmende Kostendruck erfordert zuverlässige und intelligente Planungssoftware.
CO2PRA wird eingesetzt von Betreibergesellschaften, Planungsbüros und Energieversorgungsunternehmen.
CO2PRA beinhaltet die Erfahrung aus langjährigen Untersuchungen im Betrieb von ausgeführten Anlagen.
CO2PRA hilft, die Auslegung eines BHKW zu vereinfachen, die Einsatzmöglichkeit zu prüfen, Schwachstellen zu erkennen und den wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen zu ermitteln und verständlich darzustellen.
CO2PRA berücksichtigt örtliche Wetterdaten, Schadstoffmix, Brennstoff und Stromtarife, die aus eingebundenen Bibliotheken entnommen werden.
Das können Sie erwarten
- Freie Variation von BHKW Modulen, Tarifen, Nahwärmenetzen und der Betriebsweise
- Energiebedarfsermittlung für Wärme und Strom
- Auslegungsvorschläge für BHKW, Kessel und
Speicher- Anlagensimulation für jede Stunde
eines Jahres - Übersichtliche Darstellung der Variantenrechnung
- Schadstoffbilanz vom Kraftwerk bis zum
Verbraucher - Wirtschaftlichkeitsberechnung nach VDI 2067
- Ermittlung von Leistungs- und Arbeitspreis
- Umfangreicher Projektbericht
Energiebedarfsberechnung
Der Wärme- und Stromverbrauch wird aus der Eingabe von mehreren unterschiedlichen Verbrauchern ermittelt. Es können bis zu vier elektrische und, unabhängig davon, bis zu vier thermische Verbraucher definiert werden, deren Bedarf jeweils unterteilt ist in Heizwärme, Brauchwassererwärmung und Prozesswärme. Die Verluste des Speichers und des Nahwärmenetzes werden vom Programm selbständig errechnet.
Für den Energiebedarf können für jede der einzelnen Verbrauchsarten neun unterschiedliche Tageslastgänge (Winter, Übergang, klarer / trüber Tag, Wochenende, Werktag) für typische Anwendungsfälle geladen oder selbst eingegeben werden. Eigene Messwerte oder Ergebnisse aus Gebäudesimulationsprogrammen können über die Zwischenablage eingelesen werden.
Das Programm ermittelt aus den unterschiedlichen Lastgängen der einzelnen Verbraucher je einen Gesamtlastgang für die thermische und die elektrische Leistung. Diese Ergebnisse können in ihrem zeitlichen Verlauf über das Jahr dargestellt werden oder als geordnete Jahresdauerlinien ausgegeben werden.
Simulation
Auf der Grundlage des ermittelten Gesamtwärme- und Stromverbrauchs mit den dazugehörigen Lastgängen wird der stündliche Verlauf des Betriebszustandes der Anlage ermittelt. Der Betrieb der Anlage kann rein wärmegeführt oder mit Vorzugsbetrieb zu bestimmten Tageszeiten simuliert werden, um Stromspitzen abzubauen. Die jährlichen Betriebstunden der BHKW-Module werden während der Simulation ermittelt.
Durch die Veränderung einzelner Anlagekomponenten kann innerhalb eines Projektes ein Variantenvergleich durchgeführt werden. Dadurch kann z.B. die BHKW-Größe nach wirtschaftlichen oder ökologischen Kriterien optimiert werden.
Ergebnisse
Nach der Anlagensimulation werden die berechneten Betriebszustände in den gewünschten Zeitschritten für die Darstellung der
- Energiebilanz
- Kostenbilanz
- Schadstoffbilanz
als Grafik oder in Tabellenform ausgegeben.
Durch die Berechnung verschiedener Varianten innerhalb eines Projektes ist ein direkter Vergleich der Ergebnisse wie z.B. Laufzeit, Stromeinspeisung ins Netz, Brennstoffkosten oder Wärmepreis möglich und damit eine Optimierung der Anlagenkomponenten gegeben.

Wirtschaftlichkeitsberechnung
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgt auf der Basis der Annuitätsmethode der VDI 2067. Kapitalgebundene Kostengruppen unter Angabe der Nutzungszeit der jeweiligen Komponente können neben betriebsgebundenen und sonstigen Kosten definiert werden.
Verbrauchsgebundene Kosten sowie Erlöse aus Stromeinspeisung werden vom Programm errechnet. Ergebnis der Berechnung sind die Annuitäten der einzelnen Kostenarten, die Wärmegestehungskosten, aufgeteilt nach Grund- und Arbeitspreis sowie die Stromrestkosten als Richtwert der Strombewertung.
Durch die Möglichkeit des Variantenvergleichs wird bei der Variation von Strom- und Brennstofftarifen eine Sensitivitätsanalyse möglich.




